Öffnung von öffentlichen Einrichtungen

Die Corona-Krise hat uns immer noch im Griff. Das Virus ist immer noch da und gefährdet unsere Gesundheit. Da aber die Infektionszahlen merklich zurück gegangen sind, hat die Landesregierung weitere Lockerungen zugelassen.

Diese Lockerungen lassen es zu, dass unsere öffentlichen Einrichtungen, wie Dorfgemeinschaftshäuser, Jugendräume, Grillhütten, Sportlerheime und Vereinsräume wieder eingeschränkt genutzt werden können.

Die Hygieneregeln für sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen, Kulturangebote sowie Seniorenbegegnungsstätten sind dabei zu beachten.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen sind nur erlaubt, wenn

  • durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Einzelpersonen oder Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes eingehalten werden kann oder statt des Mindestabstandes Trennvorrichtungen aufgebaut sind. Der Abstand muss in alle Richtungen gegeben sein; der Veranstalter muss die räumlichen Gegebenheiten so ausgestalten, dass das Abstandhalten auch möglich ist; ein kurzes Unterschreiten des Mindestabstandes, um beispielsweise sitzende Personen zu passieren, ist zulässig,
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts sowie Verlassen des Veranstaltungsorts (z. B. durch Leitsysteme und Wegeführungen) und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden,
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind,
  • in der Regel jeder Person 3 Quadratmeter der begehbaren Fläche zur Verfügung steht. Von dieser Regel kann abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, welches die Einhaltung der allgemeinen Voraussetzungen sicherstellt.
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden.
  • Verboten sind weiterhin Tanzveranstaltungen, Discoabende und sonstige Großveranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmern. Generell sind weiterhin verboten Dorf-, Stadt- und Straßenfeste.

Dringend empfohlen wird, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen oder ohne Mindestabstand von mindestens 3 Metern zu verzichten; dies gilt gleichermaßen für Vereine wie auch für Proben oder Veranstaltungen.

Für Rückfragen steht Ihnen das Ordnungsamt und der Unterzeichner gerne zur Verfügung.

 

Edwin Schneider

Bürgermeister