Die "Amigos" in Ulrichstein

Beim Empfang im Ulrichsteiner Rathaus am Freitag, den 28.12.07 wurden die Amigos - im Beisein von städtischen Vertretern und einigen Fans - von Bürgermeister Erwin Horst zu "musikalischen Botschaftern" der Stadt Ulrichstein ernannt.

Neben der Ernennungsurkunde erhielten die bekannten Musiker als Geschenk auch ein handgemaltes Bild von "Ulrichstein im Schnee" - in Anlehnung an den gleichnamigen Song.

Selbstverständlich kamen die "Amigos" auch der Bitte nach, sich ins goldene Buch der Stadt Ulrichstein einzutragen.

Bericht von Dieter Graulich aus dem Lauterbacher Anzeiger vom 31.12.07 (siehe unten)

Amigos Empfang
Bürgermeister Horst überreicht die Ernennungsurkunde an die "Amigos"
Amigos Empfang
Die Amigos während der Begrüßung durch Bürgermeister Horst
Amigos Empfang
Die Amigos mit dem überreichten Gemälde "Ulrichstein im Schnee" vom Maler Herbert Henkel (hinten links)

Bericht aus dem Lauterbacher Anzeiger (31.12.07); von Dieter Graulich

„Amigos“ – Musikalische Botschafter von Ulrichstein

Eintragung ins Goldene Buch – Herbert Henkel malte „Ulrichstein im Schnee“

Ulrichstein (auv). „Die Ernennung zu musikalischen Botschafter für die Stadt Ulrichstein, ist uns so viel wert, wie die nächste Platin-Schallplatte“, meinte Sänger Bernd Ulrich von den „Amigos“ am Freitagvormittag im Spiegelsaal des Ulrichsteiner Innovationszentrum. Bürgermeister Erwin Horst  hatte zuvor den Brüdern Bernd und Karl-Heinz Ulrich die kunstvoll gestaltete Urkunde überreicht und damit das Engagement der „Amigos“ für Hessens höchst gelegene Stadt gewürdigt.

In seiner Laudatio ging das Stadtoberhaupt auf die Anfänge der musikalischen Laufbahn des Duos ein. Bereits ab 1969 hätten die „Amigos“ in Unter- und Ober-Seibertenrod, Zeilbach, Ober-Ohmen und in Stumpertenrod den deutschen Schlager präsentiert, obwohl in dieser Zeit überwiegend englische Musik angesagt war. Trotz einiger langen Durststrecken hätten sie auf diesem Stil beharrt und in den letzten Jahren sei der Durchbruch erfolgt. Mit der CD „Die großen Erfolge“ sei das Duos bereits über 50 Wochen in Deutschland, 36 Wochen in Österreich und 28 Wochen in der Schweiz in den Charts vertreten. Dank der zahlreich verkauften CD –Die großen Erfolge- erhielten die Amigos in diesem Jahr die Verleihung von Gold- und Platinschallplatten für Deutschland und Österreich und die Goldauszeichnung in der Schweiz.

Als den Renner bezeichnete Bürgermeister Horst natürlich den Hit „Ulrichstein im Schnee“. Bereits Anfang Dezember 1996 hätten ihn die Amigos bei einer privaten Geburtstagsfeier in Ober-Ohmen in einer ersten Fassung vorgetragen und inzwischen sei dies eine der besten Werbungen für Hessens Bergstädtchen.

Bernd Ulrich bestätigte dies in seiner Dankesrede, denn oft würden sie gefragt: „Wo ist den Ulrichstein und der Vogelsberg?“.

Die beiden Brüder aus Villingen wurden am Freitagmorgen von den zahlreich anwesenden Fans gefragt, warum Sie sich bei der Komposition ihrer Lieder viel für den Vogelsberg entschieden hätten. Sie seien früher bereits mehr im Vogelsberg, als in der Wetterau aufgetreten. „Wenn wir von Heimat sprechen, meinen wir den Vogelsberg. Der Vogelsberg wird immer ein Teil unserer Lieder sein“, so Bernd Ulrich.

Für die beiden Brüder gab es an diesem Freitagmorgen noch zwei weitere Überraschungen: Zunächst den Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt und abschließend die Überreichung eines Bildes mit dem Titel: Ulrichstein im Schnee. Gemalt hatte dieses eindrucksvolle Bild der ehemalige Revierleiter von Ulrichstein und passionierte Hobbymaler Herbert Henkel. Erwin Horst hatte das Bild erst wenige Tage zuvor in Auftrag gegeben und so war das wunderschöne Gemälde noch nicht ganz trocken. Es muss deshalb noch einige Tage beim Künstler zum Trocknen verbleiben.

Einer der treuesten Fans der Amigos ist seit 1970 Herbert Nebeling aus Burkhardsfeld und so war es auch nicht verwunderlich, dass er mit Anhang am Freitagmorgen bei der Ernennung zu musikalischen Botschaftern dabei war. Horst zeigte sich erfreut über die anwesenden Fans, und bedauerte, dass man angesichts der sehr knappen Terminierung dieses Ereignis nicht bekannt machen konnte.