Liane Jache, Buchautorin

in Kassel geboren, in Lich und Gießen aufgewachsen, wohnte u.a. in Frankfurt/M. und ist nun schon über zwanzig Jahre im Vogelsberg zu Hause.

Sie über sich: "Als Kriegs- und Einzelkind war und ist man der Phantasie geradezu ausgeliefert. Meine Beobachtungsgabe brachte mir nicht immer nur Beifall ein. Ich schrieb schon als Kind. Stets hat mir das Schreiben geholfen, andere, mir sonst verschlossene Welten zu betreten. Jetzt, da sich die Verwirbelungen des Lebens zu einem friedlichen Bodensatz verkrümelt haben, schreibe ich nur mehr aus Freude."

Beiträge an Presse und Rundfunk. Mitarbeit an Fortsetzungsromanen.
Es folgten Short-Stories und Romane.

Frau Jache ist mehrfache Preisträgerin der Enzyklopädie des deutschsprachigen Gedichtes, sowie Mitautorin der Anthologie „Stories in Aspik“ des gleichnamigen Autorenclubs in Bad-Nauheim.

2002 vollende sie ihr erstes Buch, den Roman „Rosa Basalt“ und brachte ihn mit Erfolg heraus.

Sandors Fluch Jaches Buch

Die Autorin: „Inspirierend für den Roman Rosa Basalt waren für mich als „Stadtfrau“, wie man mich gerne heute noch nennt, meine Beobachtungen der bäuerlichen Welt, Brauchtum und Kultur.“

Das Buch schildert die Rückkehr der Architektin Brenda Norden in ein altes Fachwerkhaus voller Erinnerungen. Durch viele Gespräche mit den Menschen der Region, dem humorvollen Vergleich Stadt – Land, entstand so eine Homage an den Vogelsberg im Reiz der Kontraste.

Inzwischen gibt es den Kurzgeschichten-Band „Sandors Fluch und andere Leidenschaften“.

Hierzu der Verlag bookXpress:

„Nach der Veröffentlichung lyrischer Texte zu der Kunstmappe „Von der Seele einer Landschaft“ von Inka G. Kellermann präsentiert die Autorin hier einen Fächer hintergründiger Short- Stories in ihrer typischen Literaturform. Die Inhalte sind originell, direkt, leidenschaftlich – jede Geschichte ein Bonbon – ein Beweis ihres Talentes.“

Im Jahre 2006 hat Frau Jache auch sechs Liebes- und Adelsromane herausgebracht.

Es sei noch erwähnt, dass Frau Jache im Jahre 2003 maßgeblich an den Vorbereitungen der 650-Jahrfeier der Gemeinde Wohnfeld, wo sie seit 1984 wohnt, beteiligt war.

Monate zuvor wälzte sie Salbücher und andere schwere Folianten, durchstöberte Kirchenbücher und besuchte Archive, um an jene historischen Daten zu kommen, welche dann u.a. die Chronik der Gemeinde ergaben.

Noch heute erinnert sie sich gerne an die spannende Zeit der Vorbereitungen, an die Gemeinschaft mit den anderen, die Vielfalt der Ideen, die nur durch das Zusammentun entstehen konnten.

Die Einzigartigkeit des Festes belohnte letztendlich alle Beteiligten – und erfreute, hoffentlich, auch die Besucher.

Seit 2008 befasst sich Frau Jache auch mit der Recherche der „Hurdy-Gurdy-Girls“, einem „wahren“ düsteren Thema der Hessischen Geschichte, der Landgängerei im 19. Jh, die sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem beinahe bodenständigen Hausiererwesen entwickelte. Bald bemerkte man, dass die Anwesenheit junger Mädchen, gar singend und zur Drehleier, der „Hurdy-Gurdy“ tanzend, einen noch besseren Absatz der Ware versprach.

Schon bald zogen „Agenten“ in die abgelegenen Gegenden des Vogelsberges und der Wetterau, um kinderreichen, armen Familien die Töchter, oft noch Schülerinnen, unter falschen Versprechungen abzukaufen und sie nach Amerika zu verbringen, wo sie dann  unweigerlich auf die schiefe Bahn geraten mussten.